Corum: In chinesischen Händen Grade 1 Replica Uhren

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Berühmt: die Golden Bridge Kollektion von Corum (hier die neue Golden Bridge Tourbillon Panoramique)

Berühmt: die Golden Bridge Kollektion von Corum (hier die neue Golden Bridge Tourbillon Panoramique)
Berühmt: die Golden Bridge Kollektion von Corum (hier die neue Golden Bridge Tourbillon Panoramique)

Pünktlich zum Beginn der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld, die gestern ihre Pforten geöffnet hat, wird wieder eine Übernahme einer Schweizer Uhrenmarke durch die chinesische Haidian-Gruppe bekannt.
Laut Medienberichten übernimmt das chinesische Konglomerat, das bereits 2011 Eterna erworben hatte, die 1955 in La-Chaux-de-Fonds gegründete Uhrenmarke Corum.
Zwar ist sie, wie bei der Originalversion mit einer kugelförmigen Krone mit Kautschukring ausgestattet und dem Gehäuse mit weichen, runden Linien, aber die neue Version ist mit 47 mm größer geworden, was ihr beeindruckende Proportionen verleiht. Das Glas inbegriffen weist sie tatsächlich ein Gesamthöhe von 18,8 mm auf. Wie gewohnt lag dem Entwicklungsteam aber Praktikabilität am Herzen, so dass sie das große Gehäuse mit kurzen gebogenen Anstößen versahen, so dass sich die Uhr fast unerwartet sanft an den Arm anschmiegt.Saphir ist ein äußerst hartes Material und kann nur mit einem mit Diamanten bestückten Werkzeug bearbeitet werden kann. Die Herstellung des extrem hohen Saphirglases der Bubble benötigt eine entsprechend längere Arbeitszeit. Die Arbeitsschritte fangen damit an, einen Block aus Saphirglas herauszuschneiden, dann wird dieser in Bubble- Form geschliffen und danach solange poliert, dass es zu einer lupenreinen Klarheit, ohne optische Unschärfe kommt.Weil das Saphirglas so hoch ist, wirkt es wie eine Linse, die das Zifferblatt wie bei einem Blick durch eine Lupe vergrößert darstellt. Diesen Effekt machten sich die Designer von Corum zu Nutzen indem Sie ein beachtenswertes Zifferblatt im Stile der ‚op art‘ (Kurzform für ‚optical art‘) kreierten. Inspiriert von dem französischen, in Ungarn geborenen, Victor Vasarely, Erfinder der ‚op art‘, wurde das Zifferblatt mit Quadraten in abgestuften Größen versehen, die zum Zentrum des Zifferblattes hin immer größer werden.
Der Verkaufspreis soll bei 86 Millionen Schweizer Franken liegen.